Geschichte des Esels - Esel Edenbauer

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Der Esel - Equus asinus asinus

Die Esel sind eine eigene Art aus der Gattung der Pferde.

Wie auch beim Pferd muss man zwischen echten Wildeseln und verwilderten Hauseseln unterscheiden.

In mehreren Unterarten war der Afrikanische Esel einst über Nordafrika und Vorderasien verbreitet, heute leben nur mehr wenige hundert Tiere im nordöstlichen Afrika (Äthiopien, Eritrea ,Somalia und Sudan). Verwilderte Hausesel gibt es dagegen in vielen Regionen der Welt.

Zu ihrem Verbreitungsgebiet gehören auch die Länder, in denen echte Wildesel beheimatet sind, was Anlass zur Sorge gibt, dass sich beide Bestände vermischen und die genetische Reinheit der Wildesel zerstören könnten.

Anderthalb Millionen verwilderte Hausesel durchstreifen das Innere Australiens Im Südwesten der USA leben etwa 6.000 verwilderte Esel, die hier Burros (spanisch für „Esel“) genannt werden. Als historisches Symbol werden diese Burros geschützt; dies ist aber umstritten, da sie durch Konkurrenz bei Nahrungs- und Wassersuche einen Rückgang der einheimischen Dickhornschafe verursacht haben sollen.

Eine der wenigen Populationen verwilderter Esel in Europa kommt im Norden der Mittelmeerinsel Zypern auf der Halbinsel Karpas vor.

Sie sind dunkelbraun bis schwarz und wesentlich größer als ihre ursprünglich ausgewilderten. Oft besitzen sie Zebrastreifen an den Beinen.

DNA-Untersuchungen bestätigen, dass alle heutigen Hausesel vom Afrikanischen Esel abstammen und mit diesem auch fertil kreuzbar sind.

Esel wurden viel früher als Pferde domestiziert und stellen damit das erste den Menschen zur Verfügung stehende Lasttier dar.

Schon 4000 v. Chr. hat man im Niltal Ägyptens den Nubischen Wildesel zum Haustier gemacht. In Mesopotamien erfolgte die Domestikation kurz darauf.

Zur Herstellung von Pergament hielt man im Mittelalter Eselhaut für besonders geeignet.

Schon vor dem klassischen Altertum gelangten Esel nach Europa.

Die Etrusker hatten Hausesel, die vermutlich aus Kleinasien stammen.

Nach Griechenland gelangten Hausesel etwa 1000 v. Chr.

Sie hielten ihn wegen seiner Zeugungskraft als Fruchtbarkeitssymbol.

Nördlich der Alpen kommen Esel erst seit der römischen Zeit vor.

Bei den Römern wurde er erstmalig als Arbeitstier eingesetzt.

In der Bibel oder dem Koran ist der Esel nicht wegzudenken, er ist ein lebendes Kuturgut. Josef und seine Brüder reiten auf Eseln nach Ägypten, und Jesus reitet auf einem Esel in Jerusalem ein.

Als domestiziertes Haustier wurden 2005 von der FAO weltweit 40,9 Millionen Esel gezählt. (im Vergleich dazu: 58,8 Mio Pferde und 12,2 Mio Mulis). Von diesen leben 635.000 in Europa.

Das „Esel- reichste“ Land der EU ist Bulgarien, gefolgt von Spanien, Portugal, Albanien, Griechenland und Rumänien.

Andere bekannte Eselländer wie Frankreich und Italien liegen in dieser Erhebung bereits unter 20.000 Individuen (2004).

Der Rückgang der Eselpopulation in den Ländern Europas war in den letzten Jahrzehnten dramatisch und hält noch immer an.

Nach Informationen über das Institut für Veterinärmedizin an der Aristoteles Universität von Thessaloniki, dürfte die Eselpopulation im Urlaubsland Griechenland gegenüber der FAO Erhebung im Jahre 2005 von 48.800 auf 18.173 (2007) mit weiter stark fallender Tendenz geschrumpft sein.

Nutzung der Esel
 
https://www.welt.de/wissenschaft/article1821808/Wie-der-Esel-zum-Haustier-wurde.html

 
Der Esel als Haustier in Europa

 
Zur Zeit Homers (ca. 800 v. Chr.) waren Esel in Griechenland schon gut bekannt, wurden jedoch selten gehalten.
 
Zur Zeit des Aristoteles (ca. 300 v. Chr.) war der Esel schon ein allgemein verbreitetes Tier für Haus- und Feldarbeit.
 
In der griechischen und römischen Mythologie taucht der Esel immer wieder als Symbol für Fruchtbarkeit und Potenz auf.
So wird Dionysos oft von einem Esel als Sinnbild für Sexualität begleitet.
 
Esel und Maultiere hatten im Römischen Reich große Bedeutung.
 
Sie wurden innerhalb Italiens in fast allen gesellschaftlichen Bereichen genutzt, aber ihr Ansehen war gering und sie wurden nicht gerade gut behandelt.
 
Es gab allerdings wie in Griechenland Gebiete mit hochstehender Esel- und Maultierzucht und beste Maultiere und Zuchtesel brachten viel Geld ein. Mancher Besitzer einer guten Eselin konnte an ihrer Nachzucht mehr verdienen, als an einem mittleren Landgut.
 
Aus Deutschland gibt es Funde von Hauseselknochen ca. 200 n. Chr. In Gräbern wurden Eselskelette gefunden, denen man eine Münze ins Maul gelegt hatte, damit der Tote das Fährgeld über den Fluß, hinter dem die Unterwelt lag, bezahlen konnte.
 
 
Auch in der Bibel findet der Esel an vielen Stellen Erwähnung:
 
Josef und seine Brüder reiten auf Eseln nach Ägypten, und Jesus reitet auf einem Esel in Jerusalem ein.
 
In der semitischen Tradition galt der Esel dabei durchaus als Reittier der Edlen.
 
 
Mit der Zeit änderten sich die Bedingungen für die Esel- und Maultierzucht.
 
Im 19. und 20. Jahrhundert wurden befahrbare Straßen ausgebaut, der Transport von Lasten und Reisenden wurde schneller und billiger. Dadurch wurde die Bedeutung der Lastesel in Mittel- und Nordeuropa geringer.
 
In Südeuropa blieb der Esel in weiten Gebieten das allgemein genutzte Arbeitstier, aber die Nachfrage nach großen und schweren Maultieren zum Ziehen und Ackern stieg.
 
 
Eselzucht
 
Der Zucht und Verbesserung der Esel schenkte man im frühen Mittelalter fast keine Aufmerksamkeit.
 
In manchen Gegenden Europas, z.B. in Spanien, Italien und Frankreich wurde begonnen, größere, bessere Eselrassen zu züchten.
 
Dies hatte als Grundlage für die Maultierzucht in den südlichen Ländern Europas eine große Bedeutung.
 
In Frankreich wurde in der Gegend von Poitiers z.B. ab dem 10. Jahrhundert Riesenesel zur Maultierzucht gezüchtet (Poitouesel).
 
Die Esel in Süd- und Mitteleuropa wurden allgemein schlecht behandelt und gepflegt, zu früh zur Zucht und Arbeit benutzt, überanstrengt und misshandelt.
 
Dass dabei viele gute Eigenschaften des Esels auf der Strecke blieben und sie klein, unscheinbar und unwillig wurden, verwundert nicht.
 
Ein Franzose beschreibt im Jahr 1600 präzise, wie ein Esel zu sein hat: sie sollen groß sein, aber niedrig auf den Beinen stehen, starke, sehnige Beine, harte Hufe, runde Kruppe und Schenkel haben, mit weichem, glänzendem Haar ausgestattet sein, das schwarz oder grau mit schwarzen Ringeln sein sollte.
 
 
Der Esel als Arbeitstier
 
Der Esel war in erster Linie das universell eingesetzte Arbeitstier in den kleinen, fast gärtnerischen Landwirtschaften der Mittelmeerländer.
 
Sie trugen die Lasten im Weinberg, im Olivenhain, zu den Märkten und wurden mit dem Geringsten gefüttert, was es gab - mit Kleie, kleingehacktem Stroh, Dornen und Disteln.
 
Auf leichteren Böden wurden Esel auch zum Pflügen eingesetzt. Sie wurden auch vor Wagen gespannt, um auf den Straßen Güter zu transportieren.
 
Auch die römische Post und die Armee arbeiteten mit Esel.
 
Eng verbunden war die Eselhaltung in Mitteleuropa mit dem Müllergewerbe. Sie mussten die Korn- und Mehlsäcke für die Müller zur Mühle schleppen.
Die übliche Last dieser kleinen Esel, lag bei drei Zentnern.
 
Der Umstand, dass der Mülleresel von Südeuropa über Deutschland, Frankreich, Belgien bis hin nach England und Irland als solcher bekannt war, gibt Anlass zu der Annahme, dass es sich weniger um eine Rasse als vielmehr um einen bestimmten kleinen Typ von Esel gehandelt hat, dessen Arbeitskraft allerorts auf ganz ähnliche Weise genutzt wurde.
 
Ihre Widerristhöhe liegt bei 80 bis 110 cm Stockmaß, ihre Färbung ist meist grau mit Aalstrich, Schulterkreuz und dunklen, zebrierten Beinen.
 
 
Der Esel als Lasttier
 
Es wird angenommen, dass der Esel von Anfang an vorwiegend oder ausschließlich als Lasttier genutzt wurde, so wie es noch heute bei den Nomadenvölkern Afrikas üblich ist.
 
Er löste so die Rinder ab, die neben ihrer Nutzung als Fleischlieferanten auch als Lastenträger benutzt worden waren.
 
Ursprünglich wurden Esel auch als Reittiere und zum Ziehen von Wagen verwendet.
 
Später wurden sie in der Regel von Pferden abgelöst, die schneller und kräftiger waren.
 
Ab dieser Zeit tauchen Esel in den Überlieferungen alter Kulturen kaum noch auf.
 
Dass man den Esel vor allem als Packtier weiter verwendete, liegt an seiner Zähigkeit.
 
Viel länger als ein Pferd kann ein Esel ohne Wasser und Nahrung auskommen.
 
Esel wurden bevorzugt auch in Mühlen gehalten und dienten dort als Sackträger für Getreide und Mehl.
Da Esel anders als Pferde schwindelfrei sind, waren und sind sie in steilen Bergen ein bevorzugtes Reit- und Lasttier (Lastesel).
 
 
Der Esel im Freizeitbereich
 
Zum Reiten saßen die Menschen seitlich auf dem Rücken der Tiere oder rittlings hinten auf der Kruppe. Die Esel wurden geführt, von hinten getrieben oder gingen frei in der Gruppe. Auch dies ist eine Besonderheit, die aus dem Verhalten der Esel resultiert. Man kann sie allein oder in Gruppen frei den Weg entlang ziehen lassen, ohne sie zu führen oder aneinander zu binden.
 
Kamele wurden erst spät, ca. 1.500 v. Chr. als Last- und Reittier eingeführt, und sie übernahmen allmählich einen Teil der Aufgaben der Esel.
 
 
Der Esel als Fleischlieferant
 
Die Esel wurden den Menschen so wertvoll und z.T. mit religiösen Verboten belegt - dass ihr Fleisch in den meisten Kulturen nicht als Nahrungsquelle diente.
 
In Athen gab es einen separaten Markt für Eselfleisch.
 
Aus Esel- und Hundefleisch machte man Würste. Das Eselfleisch wurde anscheinend nur von den Ärmsten gegessen.
 
Eselfleisch ist reich an Eisen und leicht verdaulich.
 
Gegessen wird Eselfleisch hauptsächlich in Italien und Südfrankreich. Das Fleisch wird frisch, gefroren und getrocknet angeboten. Herkunftsländer sind Bulgarien, Peru, Mexiko, Iran...
 
Lebendige Esel kommen mittels Lebendtransporten häufig aus Griechenland.
 
Das Fleisch älterer Tiere wird zu Wurst verarbeitet.
 
Eine seltene und teure Delikatesse ist die Eselsalami in Norditalien.
 
 
Der Esel als Heil- Kosmetikliferant
 
Die Milch der Esel war auch bei den Römern sehr geschätzt.
Die viel erwähnte dritte Frau Neros badete sich in der Milch ihrer 500 Eselstuten, um sich einen schönen weißen Teint zu erhalten.
 
Berühmtheiten wie Kleopatra und später die Kaiserinnen Joséphine Bonaparte und Sissi von Österreich nutzten wohl Eselsmilch für wohltuende Bäder.
 
Die Eselmilch wurde bei den Griechen sehr geschätzt, auch Hippokrates (ca. 400 v. Chr.), der „Vater der Medizin", empfiehlt sie bei unterschiedlichen Leiden.
 
Sie hat eine der menschlichen Milch sehr ähnliche Zusammensetzung.
 
Der Geschmack von Eselsmilch wird oft als leicht süß und angenehm beschrieben.
 
Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit menschlicher Muttermilch wird die Milch verwendet, wenn Neugeborene eine Unverträglichkeit gegen Kuhmilch aufweisen bzw. an atopischer Dermatitis leiden.
 
Des Weiteren ist sie verdauungsfördernd, da sie einen geringen Fettanteil und Antikoagulanzproteine enthält. Auch in der Behandlung von Arteriosklerose findet sie Verwendung.
Eselsmilch enthält natürliche antibakterielle Substanzen, die ihr eine Schutzfunktion gegen Bakterien geben können.
 
Eselsmilch kann die Grundlage für einige kosmetische Produkte sein. Sie pflegt menschliche Haut und Haare. Aus Milch hergestelltes Milchpulver wird meistens importiert.
 
Im Handel sind Eselsmilchseife und Hautcremen  erhältlich.

 
Eselhaut
 
Zur Herstellung von Pergament hielt man im Mittelalter Eselhaut für besonders geeignet.
 
In Ostasien wird Eselhaut seit Jahrhunderten zu einer dunklen Gelatine oder zu Pulver verarbeitet und als Heilmittel, genannt Ejiao in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.
 
Dem traditionellen Ejiao werden sowohl eine medizinische als auch eine kosmetische Wirkung nachgesagt.
Es soll zur Behandlung verschiedener körperlicher Leiden wie Schwindel und Schlaflosigkeit geeignet sein und positive Effekte auf das Blutbild und die Leber haben.
 
Für die Herstellung von Ejiao werden große Mengen an Eselshaut benötigt.
 
 
Die steigende Nachfrage aus China führt weltweit zu rapide sinkenden Eselbeständen
 
 
Maultiere
 
Wann und wo genau eine gezielte Maultierzucht, die Artkreuzungen von Pferdestuten mit Eselhengsten einsetzte, ist nicht bekannt. Die verschiedenen Equidenarten, also auch die Pferde und Esel, pflegen in freier Wildbahn keine sozialen Kontakte und paaren sich nicht.
 
In Gefangenschaft kommt es zu Kontakten, bei der Paarung müssen die Menschen in den meisten Fällen behilflich sein.
 
Durch die Verschiedenheit der Arten kommt es zu einem recht starken Heterosis-Effekt.
 
Die Nachkommen sind gesünder, langlebiger und leistungsfähiger als die Elterntiere. Maultiere können sehr alt werden.
 
Es wird von einem schriftlich beglaubigten Fall in Athen berichtet, daß dort ein Maultier 80 Jahre alt geworden sei
 
Die Nachkommen der Kreuzungstiere sind in den meisten Fällen unfruchtbar. Daher müssen die Maultiere und Maulesel (Artkreuzung von Eselstute mit Pferdehengsten) immer wieder neu aus den zwei Arten gekreuzt werden.
 
Auch in Deutschland wurden im 19. Jahrhundert Maultiere gezüchtet. Die Maultiere wurden in der Landwirtschaft wie Acker- und Zugpferde benutzt und verkauft. Als einige Gestüte ab ca. 1870 nicht mehr bereit waren Eselhengste aufzustellen, ging die Maultierzucht erheblich zurück.
 
 
Maultiere spielten in allen gebirgigen Gegenden als Saumtier eine Rolle und wurden in größerem Umfang von der Armee verschiedener Länder benutzt.

 
https://www.vitamine.com/lebensmittel/eselsmilch/

 
Eine kurze Geschichte des Esels und wie er zum Menschen kam
 
 
Der Hausesel (Equus asinus asinus) stammt vom Afrikanischen Esel ab.
 
Die Gattung der Pferde (Equus) enthält drei Untergattungen:
 
 
Untergattung Equus: Equus ferus (Trapan, ausgestorben)
 
Equus caballus           (Hauspferd)       Equus przewalskii (Przewalski-Pferd)       
 
 
Untergattung Zebra:   Equus quagga   (Steppenzebra)
 
Equus zebra               (Bergzebra)       Equus grevyi           (Grevy-Zebra)
 
 
Untergattung Asinus:                           Equus asinus          (Wildesel)        
 
Equus hemionus        (Halbesel)          Equus kiang (Tibet-Wildesel)
 
 
Die Equiden sind mit Tapir und Nashorn verwandt und werden in der Ordnung Unpaarhufer (Perissiodaytyla) zusammengefasst.
 

 
Die frühesten Pferdeartigen traten vor 56 Millionen Jahren in Nord Amerika und Eurasien auf.
 
Einer dieser frühesten Vertreter der Unpaarhufer sind die Sifrhippus.
 
Diese Urpferdchen waren nur fuchs- oder katzengroß (Schulterhöhe von 20 cm), hatten gekrümmte Rücken, wogen nicht viel mehr als 10 kg und sahen den heutigen hornlose Duckerantilopen oder Zwerghirsche ähnlich.
 
Ihre Zähne hatten noch keine hohen Kronen und waren an weiche Pflanzennahrung (z.B. Blätter und Früchte) angepasst.
Sie besaßen an den Vorderfüßen vier, an den Hinterfüßen drei Zehen.
 
 
Über die nächsten Millionen Jahre veränderten sich diese ursprünglichen Merkmale als Anpassung and den sich verändernden Lebensraum.
 
Die Wälder schwanden und öffneten sich zu weiten Grasländern.
 
Die Zehenanzahl reduzierte sich zuerst auf drei, bis nur mehr ein einziger Strahl übrig blieb. Die Körpergröße nahm zu und die Zähne passten sich an die härtere Grasnahrung an.
 
 
Nord Amerika blieb über diese Zeit das Evolutionszentrum der Pferdeartigen.
 
Von hier breiteten sie sich in mehreren Einwanderungswellen nach Südamerika und über Eurasien nach Afrika aus.
 
Am Ende der letzten Eiszeit starben jedoch die Equiden in Nordamerika aus und wurden erst wieder mit den europäischen Siedlern dort eingebürgert und wilderten aus.
 
 
Der Esel und der Mensch haben eine lange gemeinsame Geschichte und zählten zu den ältesten Haustieren des Menschen. Nach dem Hund (ca. 15.000 bis 40.000 Jahre vor heute) und die Ziege 10.000 bis 11,000 Jahre, wurde der Esel vor mindestens 6.000 Jahren im Norden Afrikas domestiziert.
 
Im Gegensatz dazu, Pferde sind erst seit 3500 Jahren an der Seite des Menschen.
 
 
Es wird vermutet, dass Esel schon vor den ersten Pharaonen von Hirten domestiziert wurden. Hirten und ihre Ziegen nutzten wohl die gleichen Wasserstellen wie die wilden Esel. Die Esel trugen wahrscheinlich am Beginn der Domestizierung nur das Hab und Gut der Hirten und wurden, erst nachdem sie voll domestiziert waren, für den Transport von Handelsgütern (z.B. Salz aus der Afar Wüste) durch die Sahara verwendet.

 
 
 
 
Esel spielten bereits am Anfang des 4. Jahrtausends v. Chr. in Ägypten eine wichtige Rolle als Nutztier und halfen beim Aufstieg dieser alten Hochkultur.
 
Die Fresken und Zeichnungen in mehreren Pharaonengräbern deuten auf die wichtige Rolle des Esels hin.  
 
 
 

Die Vielfalt der wilden Esel
 
 
Der afrikanische Esel (Equus asinus)
 
 
Diese Wildesel leben in trockenen bergigen und hügeligen Steinwüsten. Sie haben steil gestellte Ohren, schmale Hufe und sind sehr trittsicher. Die großen Ohren sind eine Anpassung an das Habitat, damit sie im unübersichtlichen Gelände Gefahren wie Steinschlag oder Fressfeinde gut hören können.
 
 
Im Gegensatz zum Fluchttier Pferd überprüft jeder einzelne Wildesel selbst die Bedrohungssituation und schlägt dann seinen eigenen Weg ein oder greift mit den Vorderhufen die Bedrohung an. Sie flüchten sie nicht kopflos gemeinsam in eine Richtung, dies wäre im unwegsamen Gelände fatal und gefährlich.
 
 
Wildesel machen lange Wanderungen zu Wasserstellen und können 2 bis 3 Tage ohne Wasser auskommen. Sie leben in losen, kleinen Verbänden, z.T. auch allein und kommen mit sehr kärglicher Nahrung aus.
 
 
Unsere Hausesel stammen alle vom afrikanischen Esel ab.
 
 
Der afrikanische Esel ist vom Aussterben bedroht, es leben nur noch wenige hundert Tiere im nordöstlichen Afrika. Es wurden drei Unterarten unterschieden.                                       
                                                                                          
Nubischer Wildesel (ausgestorben)
Der Nubische Esel kann nach DNA-Untersuchungen als Stammform einer Linie der heutigen domestizierten Hausesel angesehen werden.
 
 
 
 
Atlas-Wildesel (ausgestorben)
 
 













 Somali-Wildesel (bedroht)
 
Früher waren die Somali-Wildesel über ganz Nordafrika verbreitet. Heute leben sie nur noch sehr wenige Tiere in freier Wildbahn (Danakil-Wüste, Äthiopien und Eritrea).
 
Der Großteil der heute noch lebenden Population wird in Zoos gehalten
 
 
 
 
Der asiatische Esel (Equus hemionus)
Diese Art wurde nie domestiziert. Der asiatische Esel hat Merkmale des afrikanischen Esels und des Pferdes. Er wird deshalb auch als Halbesel bezeichnet.
 
Er ist in West-, Zentral- und Nordasien beheimatet. Der Halbesel entstand im Pleistozän (vor ca. 1–2 Mio. Jahren) und kam bis in die Neusteinzeit (ca. 6.000–1.800 v.Chr.) in Mittel- und Osteuropa vor. Diese Art von Esel war bis in historische Zeit in Nordafrika, auf der Arabischen Halbinsel und in Eurasien weit verbreitet und zahlreich. Heute existieren nur noch wenige Populationen in Asien.
 
Sowohl das Verbreitungsgebiet als auch die Anzahl der Asiatischen Wildesel hat sich in den letzten Jahren konstant verringert. Waren dieselben früher von China bis zur Türkei und von Indien bis nach Kasachstan verbreitet, findet man diese Art heute nur noch in bestimmten Gebieten Chinas, Indiens, der Mongolei, Kasachstans, Turkmenistans und dem Iran.
 
Bei einer Verpaarung von Wildesel und Halbesel gehen nur sterile Nachkommen hervor (wie bei Pferd und Esel). Aufgrund dieser Inkompatibilität kann der Halbesel als Vorfahre des Hausesels eindeutig ausgeschlossen werden. Es wurden sechs Unterarten unterschieden.
 
Der Anatolischen Halbesel (in der Antike ausgestorben).
Der Syrischen Halbesel (Anfang des 20. Jahrhunderts ausgestorben)

 



Der Dschiggetai, auch Mongolischer Kulan genannt, ist die häufigste Unterart mit rund 41.900 noch lebenden Individuen in der Mongolei. Dies macht in etwa drei Viertel des Gesamtbestandes der Asiatischen Esel aus. Bevor er dort durch Bejagung ausgerottet wurde erstreckte sich sein Verbreitungsgebiet bis Ostkasachstan und Südsibirien.
 
 
 
             
 






Der Khur hatte früher sein Verbreitungsgebiet vom Iran über Pakistan bis Indien. Diese Unterart war kurz vor dem Aussterben. Heute kommt sie nur noch in Indien vor und langsam steigt die Individuenzahl des Khurs wieder an.
 
 
 
 
 
 



 


Der Kulan war früher in Kasachstan und Turkmenistan weitverbreitet und wurde bis in die 50er Jahre ebenfalls fast ausgerottet. In Zeiten der Sowjetunion wurden riesige Naturschutzgebiete geschaffen, in denen sich die Populationen etwas erholen konnten. Nach dem Ende der Sowjetunion sinken durch Lebensraumverlust und Bejagung wieder die Individuenzahlen.
 
 
 



 

Der Onager wird auch als Halbesel bezeichnet, was bedeutet, dass er sowohl Merkmale eines Esels und eines Pferdes trägt. Der Onager ist mit einer Kopf-Rumpf-Länge von über zwei Metern etwas größer als ein „normaler" Hausesel, er hat breitere Hufe und kürzere Ohren. Ein schwarzer Strich ziert seinen Rücken. Erstaunlich ist seine Geschwindigkeit: Ererreicht im Galopp bis zu 70 km/h, und ist damit sogar erheblich schneller als ein Pferd. Das Katapult der römischen Legionen trug ebenfalls den Namen Onager. Es ist möglich, dass bei dieser Namensvergabe noch das Temperament der ausgestorbenen Halbesel mitkitklingt.
 
 





Der Kiang oder Tibet-Wildesel (Equus kiang)
 
Der Kiang oder Tibet-Wildesel (Equus kiang)
 
 
Dieser Vertreter der Pferdeartigen lebt in Tibet und angrenzenden Regionen. Hier bewohnt er steppenartige Offenlandschaften und ernährt sich hauptsächlich von Gräsern. Als sein nächster Verwandter gilt der Asiatische Esel, allerdings ist der Kiang größer und „pferdeartiger“.
 
 
 

Es gibt drei Zebraarten.

 



Bergzebras, sind mehr mit den afrikanischen Wildesel verwandt. Es werden zwei Unterarten unterschieden, das Hartmann-Bergzebra und das Kap-Bergzebra. Das Bergzebra kommt im südwestlichen Afrika vor und bewohnt hauptsächlich halbwüstenartige Gebirge und Hochländer.
 
 
 






 
 



Das Grevyzebra ist ein Zebra aus der Gattung der Pferde innerhalb der Familie der Pferde. Es hat mehr vom asiatischen Esel.  Die Art ist nach dem ehemaligen französischen Präsidenten Jules Grévy benannt, dem in den 1880er Jahren ein Tier vom Kaiser Abessiniens geschenkt wurde.
 
 
 
 
 



Steppenzebras die von den ursprünglichen Pferden Equidae abstammen, sind die heute verbreitetste Zebraart und leben im nordöstlichen Afrika bis hin nach Südadfrika
 
 
 
 
 
 
 


Symbole, Sprüche und Geschichten
 
 
Fabelname des Esels: Boldewyn
 
Symbolisiert in vielen Legenden, Märchen und Sprichwörtern Geduld, Loyalität und die Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen. Esel spielen eine bedeutende Rolle in der Kultur, Literatur und Symbolik, und ihre Darstellungen reichen von treuen Begleitern bis zu lehrreichen Figuren in Fabeln.

 
Die Legende vom Kreuz des Esels  
       
 
In der Legende wird erzählt, dass der Esel eines
 
Tages Zeuge der Geburt Jesu in Bethlehem war. Als Maria und Josef in die Stadt kamen, um ihr Kind zur Welt zu bringen, hatte der Esel die Ehre, die Heilige Familie zu tragen. Er trug Maria auf seinem Rücken, während sie auf dem Weg zur Herberge waren.
 
Um seine Loyalität und seinen Respekt für das Jesuskind zu zeigen, legte Gott ein Kreuz auf den Rücken des Esels.
 
Dieses Kreuz symbolisiert nicht nur die Verbindung des Esels mit der Heiligen Familie sondern auch die Last, die der Esel im Laufe seines Lebens trägt und die Demut, mir der es dies tut.                             
 
Eine andere Legende lautet so:

Ein Bauer wollte seinen kleinen Esel verkaufen.
Der Bauer band den Esel an einen Baum, wo ihn zwei Männer fanden.
Die Männer brachten das Tier zu Jesus, der das Gesicht des Esels streichelte, dann auf den Esel stieg und davonritt. An dem Tag, an dem wir Palmsonntag feiern, führte Jesus seine Anhänger in die Stadt Jerusalem. Er selbst saß auf dem Rücken des kleinen Esels. Aus Trauer vor dem Anblick Jesu am Kreuz wandte sich der Esel ab, konnte aber nicht gehen.
Damals fiel der Schatten des Kreuzes auf die Schultern und den Rücken des Esels und blieb dort.
Alle Esel tragen seit diesem Tag das Kreuzzeichen auf dem Rücken.
 
 

Esel in Märchen und Literatur
 
 
In vielen Märchen und Geschichten spielt der Esel eine bedeutende Rolle.
 
So bewahrt Bileams Esel seinen Herrn vor dem Tod, und in „Don Quijote“ ist der Esel das treue „Pferd“ von Sancho Panza.
 
Auch in den „Bremer Stadtmusikanten“ ist der Esel ein zentraler Charakter.
 
 
Neuere Werke wie „Urlaub mit Esel“ oder „Donkeyote“ zeigen, dass der Esel auch in der modernen Literatur einen Platz hat.
 
 
Große Denker und Schriftsteller haben den Esel ebenfalls gewürdigt.
 
 
Heinrich Heine bemerkte, dass Esel geschaffen wurden, um Menschen zum Nachdenken anzuregen.
 
Loriot sprach von der überlegten Ruhe des Esels,
 
während Johannes Paul II. und Schiller die Stärken des Esels im Vergleich zum impulsiven Pferd lobten.
 
 
Äsop ist eine legendäre Figur der antiken griechischen Literatur, die als einer der bekanntesten Fabelautoren gilt.
 
Lebenszeit: Äsop lebte wahrscheinlich im 6. Jahrhundert v. Chr., seine genauen Lebensdaten sind jedoch unklar. Es gibt verschiedene Theorien über seine Herkunft, einige Quellen behaupten, dass er aus Phrygien (in der heutigen Türkei) stammte, während andere sagen, dass er aus Ägypten oder Griechenland kam.
 
 
                                                                                    









"Die Bremer Stadtmusikanten" - Gebrüder Grimm
In diesem Märchen geht es um einen Esel, einen Hund, eine Katze und einen Hahn, die gemeinsam nach Bremen reisen, um dort Stadtmusikanten zu werden. Sie erleben viele Abenteuer und setzen sich gegen Räuber zur Wehr. Der Esel und seine Freunde zeigen ihre musikalischen Talente und wehren sich gegen das Unrecht.
 
 
 
 
 
 







 





"Der Esel und der Wolf" - Aesop
 
In dieser Fabel versucht ein Wolf, einen Esel zu fangen, aber der Esel nutzt seinen Verstand, um zu entkommen.
Es ist eine lehrreiche Geschichte über Klugheit und List.
 
 
 



 
 
"Der Esel, der Gold brachte" - Aesop

Diese Fabel erzählt von einem Esel, der Goldstücke auskotet, was zu Gier und Betrug führt. Es ist eine moralische Geschichte über die Gefahren der Gier.
 
 
 
 
 
 
 













"Der Esel und der Löwe" - Aesop
 
In dieser Fabel geht es um die Interaktion zwischen einem Esel und einem Löwen, die die Bedeutung von Mut und Intelligenz thematisiert.
 
 
 
 

 






"Der Esel und der Hund" – Aesop

In dieser Fabel wird die Freundschaft zwischen einem Esel und einem Hund dargestellt, wobei der Esel die Eigenschaften von Geduld und Ausdauer repräsentiert.
 
 
 
 


 




"Der Esel und die Ziege“-Aesop
 
 
Die Moral der Geschichte ist, dass Stärke allein nicht immer entscheidend ist und dass Klugheit und Schnelligkeit oft wichtiger sind, um in schwierigen Situationen zu überleben.
 
 
In dieser Fabel wird die Freundschaft zwischen einem Esel und einem Hund dargestellt, wobei der Esel die Eigenschaften von Geduld und Ausdauer repräsentiert.
 




 
 
 
Esel in der Kunst und Folklore:
 
Esel werden in der Kunst häufig dargestellt, insbesondere in Krippenszenen, die die Heilige Familie zeigen.
 
In der Folklore stehen Esel oft für Geduld, Ausdauer und Bescheidenheit.

 
Esel im Christentum: Der Esel wird oft mit der Geburt Jesu in Verbindung gebracht, da er laut der Überlieferung Maria und das Jesuskind nach Bethlehem trug.
 
 






Sprichwörter über den Esel

 
 
Der Esel ist häufig in Sprichwörtern und Lebensweisheiten anzutreffen und oft als Symbol für den Menschen mit seinen Fehlern. Viele Sprichwörter ziehen Vergleiche zwischen Eseln und Pferden, was Rückschlüsse auf menschliches Verhalten zulässt.
 
Zum Beispiel: „Du dummer Esel“ oder „Eselsbrücke“. Diese Ausdrücke umschreiben menschliche Fehler, ohne den Menschen direkt anzusprechen.
 
 
Esel sind nicht dumm, nur ihr Verhalten bei Gefahr, nämlich stehenzubleiben und zu überlegen, wird manchmal so interpretiert.
 
 
Der Spruch "Der Esel nennt sich" bedeutet, dass Egoismus und Unhöflichkeit damit verbunden sind, sich selbst zuerst zu nennen.
 
„Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis“ warnt davor, Dinge zu tun, die einem nicht guttun.
 
„Arbeiten wie ein Esel“ beschreibt das Erledigen der anstrengendsten Teile einer Arbeit.
 
„Besser ein gesunder Esel als ein krankes Pferd“ bedeutet, dass es besser ist, mit weniger Wertvollem zufrieden zu sein, wenn es in gutem Zustand ist.
 
Ein weiteres Sprichwort besagt: „Man befiehlt einem Pferd, bittet einen Esel und verhandelt mit einem Muli“, was die Wichtigkeit von Anpassungsfähigkeit in der Kommunikation betont.
 
„Das Pferd der Hoffnung galoppiert, doch der Esel der Erfahrung geht im Schritt“ zeigt den Gegensatz zwischen Optimismus und Realität.
 
„Wo der Esel einmal stößt, da stößt er sich nicht wieder“ bedeutet, dass man aus negativen Erfahrungen lernt. „Esel sind Partner, mit welchen man Pferde stehlen kann“ ermutigt, auch kleine oder unauffällige Fähigkeiten zu schätzen.
 
„In der Ruhe liegt die Kraft“ verdeutlicht, dass Geduld oft der Schlüssel zum Umgang mit Schwierigkeiten ist.
 
„Wer Eile hat, reitet auf keinem Esel“ betont, dass man sich Zeit nehmen sollte, um überlegt zu handeln.
 
„Esel sind nicht störrischer als Pferde“ zeigt, dass es manchmal besser ist, innezuhalten und zu reflektieren.
 

Eselsbrücken – Gedächtnishilfen

Eselsbrücken sind Merksprüche, die das Einprägen von Informationen erleichtern.
 
Sie sind ähnlich hilfreich wie Spickzettel, jedoch im Kopf.
 
Beispiele sind: „Nicht ohne Seife waschen“
 
für die Himmelsrichtungen Norden, Osten, Süden, Westen.
 
Eine andere Eselsbrücke hilft, die Reihenfolge der mathematischen Operationen zu merken: „Nie ohne meinen Bleistift“. Punkt-vor-Strich (Multiplikation und Division vor Addition und Subtraktion)
 
Auch die Merkhilfe zur Länge der Monate zählt zu den Eselsbrücken. Zähle die Monate an den Knöcheln deiner zur Faust geballten Hände ab. Du startest am Knöchel des kleinen Fingers deiner linken Hand mit dem Januar, 31 Tage lang. Danach folgt die Kuhle zwischen den Knöcheln, der Februar mit 28 oder 29 Tagen.
 
Zur Zeitumstellung gibt es die Eselsbrücke: Im Frühjahr werden die Terrassenstühle vor das Haus gestellt - genau wie die Uhr vorgestellt wird. Im Herbst packt man sie dann zurück in den Schuppen, und die Uhr wird zurückgestellt.
 
Für den Mond gibt es die Merkhilfe (Klammer auf = abnehmender Mond, Klammer zu = zunehmender Mond)
 
Für die acht "einfachen Zucker" kann man sich den Satz merken: „Alle alten glucksenden Männer gehen im Garten tanzen“. Allose, Altose, Glucose, Mannose, Gulose, Idose, Galactose, Talose
 
Die beiden wichtigsten Gase:
"Blauer Stoff ist Sauerstoff, roter Stoff ist Wasserstoff."
Nicht ohne Grund haben die Stahlflaschen, in denen die beiden wichtigsten Gase transportiert und gespeichert werden, verschiedene Farben: Blau und Rot.
 
Die vier fettlöslichen Vitamine sind leicht mit „EDEKA“ zu merken, Vitamine, E, D, K und A
 
und die chemische Formel für Alkohol wird durch
„Herr Ober! 5 Helle, 2 Cognac!“ dargestellt.
In diesem Merksatz versteckt sich die chemische Formel für Alkohol, allerdings in rückwärtiger Reihenfolge: C2H5OH
 
“Gar nicht“ wird gar nicht zusammengeschrieben.
 
Tiere mit „Esel“ im Namen:



Eselpinguin (Pygoscelis papua)
 
Bedeutung: Der Eselpinguin ist bekannt für sein charakteristisches Verhalten und die auffälligen, hellen „Ohren“-Flecken auf dem Kopf. Sein Schrei erinnert an den Ruf des Esels. Er ist ein sozial lebender Pinguin, der in den subantarktischen Regionen vorkommt.
 
Lebensdauer: Eselpinguine können in freier Wildbahn etwa 15 bis 20 Jahre alt werden.
 
 
 




Eselratte (Ctenomys)
 
Bedeutung: Obwohl der Name „Eselratte“ nicht sehr verbreitet ist, bezieht er sich auf bestimmte Arten von Gattungen, die in Südamerika vorkommen. Diese Tiere sind für ihre grabenden Fähigkeiten bekannt.
 
Lebensdauer: Die Lebensdauer variiert je nach Art, liegt aber normalerweise im Bereich von 3 bis 5 Jahren in freier Wildbahn.
 
 
 




Eselhirsch oder Eselantilope
 
( Hippotragus equinus)
 
Eselhirsche haben eine robuste Körperstruktur, lange Beine und eine auffällige Mähne, die an die eines Esels erinnert. Diese Tierart ist in den Savannen und offenen Wäldern Westafrikas und Zentralafrikas verbreitet. Diese Tiere leben oft in Herden und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten.









 



Eselzebra (Equus zebra)
 
Bedeutung: Das Eselzebra ist eine andere Bezeichnung für das Grevy-Zebra, das für seine charakteristischen Streifen bekannt ist. Der Name kann regional variieren.
 
Lebensdauer: Zebras haben eine Lebensdauer von etwa 20 bis 30 Jahren in freier Wildbahn.
 
 
 

Pflanzen mit „Esel“ im Namen:
 




Eselsohr (Kalanchoe tomentosa)
Diese Sukkulente hat dicke, fleischige Blätter mit einer samtigen Oberfläche, die an die Ohren eines Esels erinnern.
 
 
 
 
 
 
 







Eseldistel (Cirsium vulgare)
Bedeutung: Die Eseldistel ist eine verbreitete Distelart, die oft auf Wiesen und Brachflächen zu finden ist. Sie hat stachelige Blätter und auffällige, lila Blüten. Der Name „Eseldistel“ könnte auf die Verwendung der Pflanze als Futter für Esel hindeuten.
 
 
 
 
 
 



Eselshaut (Harpagophytum procumbens)
 
Auch bekannt als Teufelskralle wird diese Pflanze oft zur Linderung von Gelenkschmerzen verwendet. Der Name bezieht sich auf die Form der Wurzeln.
 
 
 
 
 


Eselsohren (Donkey's Ears )
 
Rosa Fleischtomate. Eine schöne rosafarbene, pflaumenförmige, leicht gerippte Tomate bis zu 500 g.Die würzig fleischigen Früchte hängen mit bis zu 5 Einzelfrüchten in Trauben.
 
 





Quelle: https://de.wikipedia.org/
 
https://www.planet-wissen.de/
 
https://ahiyus.de/herkunft-und-abstammung
 
 
 
 
 
 
 




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